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Montag, 23. Februar 2009 um 21:43 Uhr |
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Jutta Heuer von der Göttinger Verbraucherberatung empfiehlt jetzt den Stromanbieter zu wechseln. Nach Möglichkeit sollten Verbraucher einen Ökostromanbieter wählen. Vom Gesetzgeber und von der Bundesnetzagentur fordern die Verbraucherschützer bessere Rahmenbedingungen um das Wechseln zu erleichtern.
Die Stromkonzerne haben erneut ihre Preise drastisch angehoben. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sei damit die richtige Entscheidung, so die Verbraucherzentrale. Wer zudem Wert darauf lege, saubere Energie zu beziehen, sei ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter empfohlen.
Allerdings, so Heuer, gebe es immer noch oft Probleme beim Wechsel: So dauere der Wechselprozess zu lange, und die Kundenfreundlichkeit der Anbieter sei vielfach mangelhaft, wie die aktuelle Studie „Probleme beim Stromanbieterwechsel von Verbrauchern in Niedersachsen“ der Verbraucherzentrale ausweise. „Hier müssen Gesetzgeber und Bundesnetzagentur die Rahmenbedingungen für den Wechsel des Stromanbieters noch weiter verbessern, um den Wettbewerb am Strommarkt zu beleben und eine Wechselkultur zu etablieren“, fordert Heuer. |
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Mittwoch, 04. Februar 2009 um 06:45 Uhr |
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Die EU-Kommissarin Kuneva hat in Brüssel das zweite Verbraucherbarometer vorgestellt. Daraus geht hervor, dass die Konsumenten in der EU mit den Energieversorgern, dem öffentlichen Verkehr und den Banken unzufrieden sind.
Während die Konsumenten mit den traditionellen Konsumgütern zufrieden sind, sieht es bei den Dienstleistungen im täglichen Leben ganz anders aus. Besonders genannt wurden hier neben Banken und öffentlichem Verkehr auch die Energiedienstleister.
Kuneva sieht gerade im Energiebereich sogar das größte Problem. Trotzdem das die Preise vieler Dienstleistungen durch den Wettbewerb gefallen sind, konnten die Strom- und Gasanbieter zum Teil hohe Preiserhöhungen durchsetzen. Aus dem Verbraucherbarometer geht hervor, dass weniger als zwei Drittel der Verbraucher mit ihrem Energielieferanten zufrieden sind. Im Schnitt sind drei von fünf Verbrauchern von Preissteigerungen betroffen. Interessanterweise wechseln gerade im Energiebereich die wenigsten Verbraucher ihren Anbieter. In den vergangenen zwei Jahren haben weniger als 10 Prozent der Verbraucher ihren Gas- oder Stromanbieter gewechselt. |
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Freitag, 23. Januar 2009 um 18:20 Uhr |
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Wie der Deutsche Mieterbund (DMB) am vergangenen Donnerstag mitteilte, sind die Kosten für Öl und Gas zwischen 20% und 30% in 2008 gestiegen. Die Mieter müssten sich daher auf hohe Nachzahlungen bei der Abrechnung einstellen. Der im Vergleich zum Vorjahr sehr kalte Winter trägt außerdem noch zu einem höheren Verbrauch bei.
Während der Ölpreis im Jahresdurchschnitt 2007 um 1,4% gesunken ist, wurde Gas um 2,9% teurer. |
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Sonntag, 18. Januar 2009 um 17:09 Uhr |
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Der deutsche Bundestag hat am 5. Juni 2008 die Gesetzesvorlage "Gesetz zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für den Wettbewerb" verabschiedet. Diese Gesetzesvorlage verspricht das Stromsparen mit Hilfe des Computers - online und in Echtzeit. Ab 2010 muss jeder Neubau mit einem so genannten "intelligenten Stromzähler" ausgestattet sein. Hiermit bieten sich dem Stromkunden detailierte Einblicke in sein Verbrauchsverhalten - und somit auch neue Sparmöglichkeiten.
Außerdem sind die Energieversorger ab 2011 dazu verpflichtet, Tarife abhängig von der Tageszeit oder dem Energie-Angebot anzubieten. Damit wird es für den Endkunden erstmals möglich Energie zu sparen, indem er Stromverbraucher wie z.B. die Waschmaschine so programmiert, dass sie nur in der Zeit läuft wo der Strompreis niedrig ist. |
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