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Ein wenig Hintergrundwissen
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Die Glühlampe

Noch immer ist die Glühlampe (ugs. auch Glühbirne) das am häufigsten verwendete Leuchtmittel zur Wohnraumbeleuchtung. Das Funktionsprinzip ist dabei sehr einfach. Im inneren der Glühlampe befindet sich ein Draht, der durch den Strom solange aufgeheizt wird, bis er zu glühen beginnt. Aufgrund dieses Prinzips ist auch der Wirkungsgrad sehr gering. Bei sehr guten Glühlampen werden maximal 5% der zugeführten elektrischen Leistung wird in Licht umgewandelt. Die restlichen 95% werden lediglich in Wärme umgewandelt. Aus diesem Grund sollten Glühlampen durch wesentlich effizientere Energiesparlampen ausgetauscht werden.

Der Aufbau der Glühlampe ist relativ einfach. Sie besteht immer aus einem Sockel (Edisonsockel), einem Glaskolben und einem Glühfaden mit Halterung. Der Glaskolben dient dabei nicht nur der Ästhetik oder des Schutzes vor Stromschlägen. Der Draht würde bei den extrem hohen Temperaturen bei Kontakt mit der Luft sofort verdampfen. Der Glaskolben schirmt den Glühfaden von der Umgebungsluft ab.

Während der Glaskolben früher einfach nur evakuiert wurde, ist er heute mit einem Schutzgas (meist Stickstoff-Argon-Gemische) gefüllt. Durch die Gasfüllung wird nicht nur die Herstellung vereinfacht, sondern auch das unvermeidliche Verdampfen des Drahtes verlangsamt. Der Glühdraht oder Glühfaden besteht heute fast ausschließlich aus Wolfram (Schmelzpunkt: ca. 3422°C).

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 24. Januar 2009 um 01:09 Uhr
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Energieeffizienzklassen

Seit 1998 müssen Haushaltsgeräte wie z.B. Kühlschränke, Waschmaschinen oder Trockner mit dem EU-Label ausgezeichnet sein. Das EU-Label ist ein europaweit einheitliches Etikett mit den wichtigsten Daten zum Energie- und Wasserverbrauch.

Das EU-Label unterscheidet die Energieeffizienzklassen A bis G, wobei A für besonders niedrigen Energieverbrauch und G für besonders hohen Energieverbrauch steht. Durch diese Klassifizierung ist ein einfacher Vergleich von Geräten innerhalb der selben Gerätekategorie hinsichtlich ihres Energieverbrauchs möglich. Damit ist gemeint, dass Sie nicht einen Kühlschrank mit einem Trockner vergleichen können.
Für Kühl- und Gefriergeräte wurden zusätzlich die Energieeffizienzklassen A+ und A++ eingeführt, um hier noch einmal Geräte zu kennzeichnen, die noch besser als Klasse A sind.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Januar 2009 um 15:09 Uhr
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Energiesparlampen

Dieser Artikel soll möglichst kurz und verständlich die prinzipielle Funktionsweise von Energiesparlampen erklären und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

Energiesparlampen kategorisieren eine ganze Gattung von sparsamen Leuchtmitteln. 
Die bekannteste Form ist wohl die Kompaktleuchtstofflampe. Wie der Name schon erahnen lässt, ist dies eine besonders kompakte Leuchtstofflampe mit integriertem Vorschaltgerät und einem Schraubsockel.
Der Glaskolben ist dabei mit einem Gasgemisch gefüllt, meist Neon oder Argon und Quecksilbergas. Außerdem sind an jedem Ende der Röhre eine Elektrode angebracht, die durch elektrische Energie das Gas bei erreichen der Zündspannung ionisieren. Das so entstehenden Plasma strahlt Licht aus. Um die Lichtausbeute zu erhöhen ist die Glasröhre auf der innenseite mit einem Leuchtstoff beschichtet, der die entstehende UV-Strahlung zusätzlich in sichtbares Licht umwandelt. Der Rest der UV-Strahlung, der nicht in sichtbares Licht umgewandelt wird, wird durch die Glasröhre weitgehend absorbiert. Die UV-Strahlung der Lampe wird somit auf ein gesundheitlich unbedenkliches Niveau gesenkt.
Das integrierte Vorschaltgerät wird benötigt, um nach der "Zündung" des Gasgemisches den Strom zu begrenzen, ansonsten würde der Strom bis zur Zerstörung der Lampe weiter ansteigen.

Der große Vorteil von Energiesparlampen liegt in der hohen Lichtausbeute und der längeren Lebensdauer gegenüber herkömmlichen Glühlampen. Die Effizienz von Energiesparlampen ist etwa fünf mal so hoch wie bei Glühlampen, d.h. sie verbrauchen bei gleicher Helligkeit nur ein fünftel des Stromes. Außerdem halten moderne Energisparlampen bis zu 15 mal länger als normale Glühlampen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Januar 2009 um 13:42 Uhr
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